Review: Ranma 1/2

by Yullive 

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Review Anime/Manga: Ranma 1/2

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Ranma 1/2 ist ein Manga aus den 80-er Jahren von Rumiko Takahashi.
Der Manga mit seinen 407 Kapiteln war so erfolgreich, dass der Anime dazu schon 1989 in Japan anlief. Der Anime setzt den Manga fast 1zu1 um, muss aber gegen Ende von der Handlung abweichen. Ursache: Das zuständige Produktionsteam musste aufgrund interner Probleme die Produktion nach Folge 161 abbrechen, welche Kapitel 227 im Manga wäre.
Drei Kinofilme gibt es zu der Serie, die aber völlig unabhängig von der original Handlung sind.
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Handlung:

Ranma ist ein junger Kampfsportler, der mit seinem Vater Ganma in China trainiert. Als sie bei myteriösen Quellen kämpfen, fallen beide in eines der Wasserbecken.
In dem Moment kommt der Quellenguide und erklärt, dass in jeder der vielen Quellen eine Kreatur ertrunken sei und alle die das Wasser berühren, werden verflucht. Bei Kontakt mit kaltem Wasser nehmen sie die Gestalt der ertrunkenen Kreatur an und verwandeln sich durch heißes Wasser zurück. Ranma fällt in die Quelle des ertrunkenen Mädchens und sein Vater in die Quelle des ertrunkenen Pandas. Schon ist die Grundlage vieler chaotischen Situationen gelegt.

Zurück aus China, stellt Genma ihn seinen alten Kampfsportfreund Soun Tendo vor. Was Ranma bis dato nicht wusste: Er ist mit einer von Tendos drei Töchtern verlobt.
Das Los fällt recht leichtsinnig auf die jüngste Tochter Akane. Damit fangen Ranmas Probleme erst an.

Die beiden Verlobten sind alles andere als ein Traumpaar. Nach 3 Folgen entdecken beide das Herz des anderen und verlieben sich, aber wehement bestreiten sie, etwas für einander zu empfinden.
Aber alles abstreiten hilft ihnen nicht. Denn Akane hat viele Verehrer, die es gar nicht sehen können, dass sie jetzt einen Verlobten hat. Diese wollen nichts lieber, als Ranma verprügeln.
Als würde das nicht reichen, treten nacheinander weitere Verlobte von Ranma auf den Plan, die entweder sein Vater gekonnt verschwiegen hat, oder von denen er nicht wusste das er verlobt ist. Diese wollen entweder Akana beseitigen oder Ranma zu einer Ehe zwingen.
Weil beide gerade so schön in Fahrt sind, treten neue Personen auf, die sich in Ranma, Akane oder sogar Ranmas weibliche Form verlieben.
Damit das Chaos perfekt wird, treten nun noch die neidischen Verehrer der Verehrer auf und wichtige Charaktere sind ebenfalls in die verfluchten Quellen gefallen.

Sobald die Hauptcharaktere eingeführt wurden, besteht so ziemliche jede Folge aus einem Herausforderer für Ranma, oder einem Bösewicht, der Akane entführt und Ranma somit auch in einen Kampf zwingt. Jeder Gegenspieler kommt zwar mit einer anderen abstrußen Kampfsportart an (zB. Kampfkalligraphie, Kampfteekochen, etc.), aber das bessert die Handlung nicht auf.

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Features:

Die Figuren sind alle total überspitzt dargestellt. Situationskomik und Running-Gags reichen sich die Klinke.

Die zweite Staffel wurde nicht in Deutschland ausgestrahlt und ist daher nicht auf deutsch erhältlich. Allerdings ist das nicht so schlimm, da bis auf die letzten Folgen kaum etwas wichtiges passiert.
Die erste Staffel mit 80 Folgen ist auf Deutsch erhältlich und lief auch bei uns im öffentlichen Fernsehen. Die deutsche Synchronisation ist nicht schlecht, aber wer Englisch kann sollte die Folgen auf englisch sehen, weil z.B. Ranmas weibliche Stimme besser ist.

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Charaktere:

 

Ranma Saotome

Ranma ist ein echter Macho. Wenn er sich in einer Frau verwandelt, bleibt er das und falls er sich zu verstellen versucht, wird er zu einer totalen Diva-Zicke, die mit ihren Reizen nicht geitzt.
Er ist schnell im Kampf und kann wegen seinem großen Ego keine Herrausforderung ablehnen.
Kampfsport bestimmt für ihn sein Leben. Er hat für Frauen kein Auge (zumindest gibt er es in Richtung Akane nicht zu) und sieht alle, die für ihn keine würdigen Rivalen darstellen als Kumpel an.

Genma Saotome

Der Vater Ranmas ist faul, feige und hat ein mindestens ebenso großes Ego wie sein Sohn. Seiner Frau ist er zwar treu, versteckt sich aber vor ihr aufgrund eines Versprechens, dass erst am Ende des Anime aufgelöst wird.

Akane Tendo

Sie ist ein Mannsweib im Verhalten. Aber wenn sie nicht provoziert wird ist sie sehr hilfsbereit und mitfühlsam, was Ranma insgeheim an ihr schätzt.
Obwohl sie eindeutig etwas für Ranma empfindet, vertraut sie ihm nicht.  Sie sagt zwar immer, Ranma könne tun was er wolle, sie geht es nichts an; aber dennoch reagiert sie sofort eifersüchtig, wenn ein anderes Mädchen auftaucht.
Sie ist äußerst stark, aber zu langsam um mit Ranma mithalten zu können.

Soun Tendo

Akanes Vater denkt immerzu an seine Töchter.
Er nimmt Ranma und Genma bei sich auf.

Kasumi Tendo

Die älteste Tochter ersetzt die Mutter im Haus und spielt nur eine kleine Rolle.

Nabiki Tendo

Die mittlere Tochter macht alles für Geld. Jenachdem wo das Geld ist, wechselt sie die Seiten.

Ryoga Hibiki

Er ist der Kindheitsrivale von Ranma. Allerdings ist er kein Match für Ranma und wird daher von diesem nicht ganz ernst genommen.
Als er durch die Quellen in ein Schwein verwandelt wird, will er sich bei Ranma, dem er die Schuld gibt rächen. Dabei gerät er in die Obhut von Akane, die ihn als süßes Haustier hält und verliebt sich in diese.
Obwohl sie sich ständig streiten, ist er Ranmas bester Freund.
Er hat keinen Sinn für Orientierung. Er ist stark, aber langsam und nicht allzu intelligent.

Shampoo

Die gut aussehende Chinesin wollte zuerst Ranma töten, findet aber dann herraus, dass sie ungewollt verlobt sind. Seit dem will die Ranma nur an die Wäsche/in die Ehe zwingen.

Tatewaki Kuno

Der Oberschüler ist reich und eingebildet. Zu seinem Unglück hat er sich in Akane und Ranmas weibliche Hälfte verliebt.
Aber eigentlich ist Nabiki die zu ihm passende Person.

Direktor Kuno

Der Vater von Tatewaki  ist der Schuldirektor, der nach langem Urlaub auf Hawai zurück an die Schule kommt und nur Ärger verursacht.

Ukyo Kuonji

Ranmas Kindheitsfreundin, die gerne mehr wäre.

Happosai

Der alte Kampfmeister von Genma und Soun.
Er ist jähzornig und pervers. Sein Hobby ist Frauenunterwäsche zu klauen und spannen.
Auch wenn er sehr alt und kampfstark ist, so steckt in ihm doch ein kleines Kind.

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Themenbereich: Punkte: Begründung:
Empfehlenswert 80 Dieser Anime ist ein Klassiker. Er besticht durch Humor, ein wenig Romantik und total abgedrehte Situationen.Allerdings sollte man aufhöhren, den Anime weiter zu schauen, wenn er eintönig wird.
Handlung 45 Der Anime ist zu Beginn interessant gestaltet, geht aber schnell zu einer Schleife über. Sobald alle wichtigen Charaktere eingeführt sind, stellen die weiteren Episoden nur Herrausforderungen von einer neuen unsinnigen Kampfkunst da.
Musik 10 ein Wort: schrecklich; das erste deutsche Opening ist wenigstens noch witzig, aber musikalisch einfach nicht akzeptabel
Video/Animation 30 Der Anime ist nun einmal sehr alt. Die Zeichnungen sind dementsprechend schlecht. Die Figuren sind nicht schlecht designt, aber die Zeichnungen primitiv.
Gewalt 20 Es wird sich ständig geprügelt, aber Gewalt ist doch etwas anderes.
Sex 50 Anspielungen kommen ständig, aber es hält sich immer in einem leicht naiven Stil. Oben ohne Szenen von Ranmas weiblicher Seite kommen ab und an vor.

4 Gedanken zu “Review: Ranma 1/2

  1. Schönes Review, auch, wenn ein paar Rechtschreibfehler drin sind. (Wenns dir recht ist, würde ich gegenlesen und die Fehler, die ich finde, einfach verbessern). Gerade die Knappheit gefällt mir, auch wenn ein abschließendes Fazit neben der Punktebewertung schön gewesen wäre, denn ich hatte bis zu eben jener das Gefühl, dass du kein Fan des Anime bist. Bist du aber anscheinend, denn sonst würdest du ihn nicht empfehlen.

    Kenne den Anime nicht mehr so gut, weil er einer der ersten war, die ich gesehen habe und es blieb so wenig hängen, dass ich fast alles vergessen hab. Hatte aber ein rechtes großes Problem damit, dass es immer dieselbe Leier zu sein schien, wie du bereits anmerkst. Der Anime ist aber dennoch ganz lustig, weswegen ich die 80pkt bei empfehlenswert verstehen kann, auch wenn der Faktor “Klassiker” für mich dabei gute 30-40pkt ausmacht.

  2. Du kannst gerne gegenlesen und korrigieren. Das ist nie schlecht.

    Ein Fazit habe ich unter “Empfehlenswert” gegeben.
    Es ist ein witziger Anime, aber er ist nun mal sehr alt und hat daher a) schlechte Animation und Intros b) wirkt teilweise albern für uns heute. Das ist doch bei allen alten Filmen so, dass sie nach ca. 20 Jahren immer mehr albern wirken.
    Bei mir ist es wie bei dir, im Thema lange her. Aber ich habe ihn mir in der 12. Klasse noch einmal komplett reingezogen. Wenn man die Serie in wenigen Wochen von Folge 1 bis 161 sieht, dann wird einem ganz deutlich, dass die Folgen spätestens ab der 2. Staffel eine Leier sind.

    Die Kinofilme sind übrigens ganz witzig.

  3. nun ich habe mir alle fogen angeschaut und benötigte nur 1 woche.. Aber dennoch finde ich ranma sowie elfenleid als klassiker da spielt die grafik oder auch die subs keine rolle!!! wenn man einmal es gesehen hat und nicht mehr aufhören kann der sollte dies mit respekt sehen und wer anderer meinung hat der sollte einfach sich eine der neueren animationen ansehen. simpsons ist ja demzuvergleichen nicht schlecht!!!!!!!! ausserdem wenn jemand wegen rechtschreib fehlern aus ist sollte anfangen mal japanisch zu lernen nicht leicht!!! lg und viel spass bei ranma

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