Theorie: Der Böse Kakashi

by Yullive

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Der Böse Kakashi

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Diese Theorie hat ihren Ursprung in einer Diskussion auf der dieser Seite.

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Kakashi Hatake ist eine der Hauptpersonen aus Naruto und weist eine enorme Beliebtheit bei den Manga/Anime-Fans auf.
Er taucht früh im Anime auf und nimmt sofort die Position des jungen und doch erfahrenen, talentierten und reifen Ninjas ein. Er wird zum Sensei (Lehrer) für Naruto, Sasuke und Sakura. Er scheint in jeder Situation einen kühlen Kopf zu waren, immer eine passende Antwort parat zu haben und der Inbegriff eines weisen Menschen (obwohl er noch jung ist) zu sein.
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Für fast alle Fans ist klar: Kakashi gehört zu den Guten und tut einfach alles, um seine Freunde zu schützen.
Aber ist das wirklich so?
Ist Kakashi vielleicht ein Charakter mit Kanten und Ecken, hinter dessen Maske doch mehr steckt?

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Meine These: Kakashi ist nur knapp dem Weg des Bösewichts entronnen.

Erweiterung: Er war aus freien Stücken auf diesem Weg und wäre ohne fremde Hilfe nicht umgekehrt.

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Sehr hilfreich bei der Betrachtung von Kakashis Charakter ist Kakashi Gaiden. In den wenigen Episoden lässt sich viel über Kakashi lernen.
Zum einen ist da der Konflikt mit seinem Vater, der seinen Abschluss nach dem Kampf gegen Pain/Nagato findet.
Dazu kommt seine Beziehung zu Obito, dessen Opfer und seine Wirkung auf Kakashi.

Ich möchte kurz erleutern, was für Gedanken ich in Kakashi durch die in Naruto Shippuuden gezeigten Szenen sehe.

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Kakashis Gedanken bis zu “Kakashi Gaiden”

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Der Vater von Kakashi, Sakumo Hatake war ein Kriegsheld in Konoha, der auch unter dem Namen “weißen Reißzahns von Konoha” bekannt ist.
Allerdings endete Sakumos Karriere  mit einer schweren Entscheidung. Er entschloss sich eine Mission im Ninja-Weltkrieg abzubrechen, um das Leben seiner Teammitglieder zu bewahren. Damit verstoß er gegen seine Dienstvorschrift und ihm wurde ein bedeutender Schaden an der stärke Konohas zugeschrieben. Selbst die Menschen, denen er das Leben durch diese Entscheidung gerettet hatte, verachten ihn dafür.
Sakumo, der allein mit seinem Sohn lebt, erträgt den Hass des Dorfes, für dass er sein ganzes Leben investiert hat nicht und nimmt sich eben dieses Leben.

Kakashi wächst mutterlos auf und wird schon früh vaterlos. Er ist nicht einfach ein Weise, sondern trägt auch noch 2 Bürden.
Die eine ist, den Erwartungen gerecht zu werden, die durch den gefürchteten Ruhm seines Vaters an ihn gestellt werden.
Aber genauso liegt auf ihm die Last, der Sohn des Verräters zu sein, der letztlich sogar Verrat an seinem Sohn begangen hat, indem er sich feige das Leben nahm.
Es ist nun schwer zu sagen, was Kakashi darüber denkt. Aber eines wird in Kakashi-Gaiden ganz deutlich: Er kann seinem Vater nicht vergeben, dass dieser Kakashis Meining nach falsch handelte, als er seine Freunde rettete.
Der junge Kakashi ist zielstrebig, geschickt, ernst und kompromisslos. Er will ein treuer Ninja für sein Dorf sein und strebt in all seinem Handeln nach Perfektion.

Ihm wird Minato als Sensei zugeteilt. Zusammen mit einem Nachkommen des gefürchteten Uchiha-Clans, Obito und dem unbekannten Mädchen Rin bildet er ein Team junger Ninja, die ihre Ausbildung in den gefährlichsten Kriegszeiten erlebt. Leider nicht für alle: überlebt.
Kakashi baut zu seinen Partnern keine Beziehung auf. Er vermeidet es Emotionen zu zeigen und denkt nur an seine Mission. Während er Rin kaum wahrnimmt, feindet er sich mit Obito zunehmend an.

Obito verkörpert genau das, wogegen Kakashi in sich selbst ankämpft: Obito entstammt einem bekannten Elternhaus, wird den Erwartungen aber nicht im Geringsten gerecht. Er ist unpünktlich, ungeschickt, überstürtzt seine Handlungen, ohne sie zu überdenken und sprudelt vor Gefühlen. Seine schlechten Ausreden helfen ihm im Ansehen von Kakashi noch weiter runter zu rutschen. Kakashi sieht in Obitos Ausreden den Versuch, vor Verantwortung zu fliehen; wie Kakashi es seinem Vater durch dessen Suizit zuschreibt.

Obwohl er nach außen keine Gefühle offenbart, so ist eines durch seine Kommentare deutlich geworden: Kakashi Hatake steckt voller Hass auf seinen Vater und auf Obito, auf den er die Vorstellung seines eigenen Scheiterns in den von ihm selbst gesetzten Erwartungen projeziert. Sich selbst setzt er total unter Leistungsdruck.

Trotz all seinen Bemühungen, niemanden an sich heran zu lassen, baut Kakashi doch ein inneres Band zu Rin und auch zu Obito auf. Auch wenn er Obito als das Gegenteil von allem, wofür er arbeitet ansieht, so weis sein Unterbewusstsein doch, dass Obito den Menschen darstellt, der Kakashi sein müsste, um glücklich zu sein und sich seinen Freunden als würdig zu erweisen. Wie ich etwas später erleutern werde auch: der Mensch, der sich mit seinem Vater versöhnen könnte.

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Kakashis Wandel in “Kakashi Gaiden”

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Geschehnisse in Kakashi Gaiden

Während der verhänglisvollen Mission, nachdem Rin entführt wurde, kommt es zu einer direkten Konfrontation zwischen Obito und Kakashi. Obito, der in Rin mehr als eine Kameradin sieht, ist fest entschlossen sie zu suchen und zu befreien. Für in ist die Mission zu beenden und Rin dafür zu Opfern keine Option. Er würde nie einen Freund verlassen.
Kakashi ist ebenso entschlossen. Nur will er die Mission vortführen. Für ihn ist es der Punkt, an dem er entscheiden muss, wie er an seines Vaters Stelle gehandelt hätte. Diese Entscheidung hat er schon vor Langem getroffen.
Er erzählt Obito die Geschichte seines Vaters und welche Schlüsse er für sich gezogen hat. Hier geschieht etwas ganz entscheidentes. Obito gibt seinem Rivalen Contra. Er sagt Kakashi in seiner ganzen Entschlossenheit, dass er Sakumo Hatake für dessen Entscheidung verehrt. In dieser Situation fällt ein Satz, der Kakashi sein ganzes Leben bekleiten wird.
Obito sagt, dass er wisse, dass in der Welt der Ninja jeder, der die Regeln nicht befolgt als Dreck gilt, egal was für Umstände gegeben sind.
Nur ergänzt er: “Aber die, welche ihre Freunde im Stich lassen, sind noch weniger wert als Dreck!”.

Obito verlässt Kakashi und macht sich auf die Suche nach Rin. Kakashi bricht auf, die Mission zu beenden. Allerdings bekommt er Obitos Worte nicht aus dem Kopf. Nach wenigen Metern macht er kehrt und folgt Obito.
Er findet ihn im Kampf mit einem feindlichen Shinobi. Kakashi schimpft Obito, dass er immer von anderen beschützt werden muss. Im folgenden Gefecht verliert Kakashi sein linkes Auge, als er sich schützend vor Obito stellt. Im Angstaffekt um Kakashi aktiviert Obito zum ersten Mal sein Sharingan und tötet den Angreifer.
Als die beiden Freunde Rin finden, müssen sie gegen einen weiteren Gegner treffen. Nach einem guten Zusammenspiel der beiden Jungen ist der Gegner besiegt. Aber Obito wirft sich zu Kakashis Rettung unter einen herabfallenden Felsen und liegt im Sterben.
Hier pflanzt er einen wichtigen Gedanken in Kakashi:
“Egal was das Dorf sagt, du bist für mich ein großartiger Jonin.”.
Sein linkes Sharingan übergibt Obito Kakashi als letztes Geschenk und sagt ihm noch:
“Ich werde dein Auge sein und die Zukunft durch dich sehen.”
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Der veränderte Kakashi

Jahre später ist Kakashi als ein geschickter Ninja bekannt, der trotz seines Alters schon viel Erfahrung hat. Er gilt als unpünktlich und hat immer eine schlechte Ausrede parat. Oft besucht er lange das Grab von Obito und kommt deshalb zu spät. Er hat solange abgelehnt ein Genin-Team zu trainieren, bis er ein Team gefunden hat, dass auch in einer Aussichtlosen Mission (seine Glöckchenprüfung) zusammen hält. Dieses Team besteht aus Sakura, Naruto und Sasuke.
Mit seinem Vater hat er sich in einer Nahtoderfahrung bei Pains Angriff versöhnt.

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Obito hat Kakashi in 3 Phasen verändert.

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1.  “Aber die, welche ihre Freunde im Stich lassen, sind noch weniger wert als Dreck!”
Hier hat Kakashi begonnen die Entscheidung seines Vaters zu begreifen. Als er sich aufmacht, Obito zu folgen, hat er schon den Entschluss gefasst, das Handeln seines Vaters zu akzeptieren.

2. Obito rettet Kakashi 2 Mal das Leben. Bei dem 2. Mal opfert er sich selbst.
Kakashi nimmt Obito nun ernst. Er hat ihn immer für einen Versager gehalten. Aber als er sieht, zu was Obito im Stande ist, wenn er für seine Freunde und seine Überzeugung kämpft, verändert sich Kakashis Einstellung völlig.  Bei Obitos Opfer begreift er, wie entschlossen dieser in seinem Standpunkt ist (Phase 1). Bis dahin konnte Kakashi Obitos Worte nicht ganz ernst nehmen. Er wusste, dass Obitos fehlende Disziplin seine Liebe zu Rin die Entscheidung, sich Kakashi zu widersetzen und die Mission zu unterbrechen sehr erleichtert haben. Aber nun opfert er sein eigenes Leben, um seinen größten Rivalen, der ihn im Stich gelassen hätte, zu beschützen. Da begreift Kakashi die Tragweite von Obitos und Sakumos Treue zu ihren Freunden.

3.  “Egal was das Dorf sagt, du bist für mich ein großartiger Jonin.”
Kakashi begreift, dass er Respekt von Obito hat, ganz egal, wie alle anderen von ihm denken. Auch wenn er einen Weg wählt, für den ihn alle verachten, so wird ein echter Freund ihm nicht in den Rücken fallen. Er begreift auch, dass er in Obito einen solchen wahren Freund gefunden hat.

Kakashi verändert sich durch Obito. Er verändert sich nicht einfach in einen anderen Menschen.
Nein, wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass Obito prophetische Worte gab:
“Ich werde dein Auge sein und die Zukunft durch dich sehen.”.
Kakashi Charakter verschmilzt mit dem von Obito. Er ist geschickt, zielstrebig und angesehen. Aber er ist auch unpünktlich, treu, aufopfernd und steht ganz klar zu seinen Gefühlen, auch wenn er sich damit zurück hält.
Dieser Kakashi schafft es auch, seinem Vater vollständig zu vergeben.
Er hat begriffen, dass Sakumo keinen Selbstmord begann, weil er seine Ehre verloren hatte; sondern weil er erkannt hatte, dass da niemand gewesen ist, der wirklich sein Freund war.
Die zusammengekauerte Haltung, in der Kakashi seinen Vater vorfand, war nicht die eines ehrlosen Mannes, der aus Stolz den Freitod wählte, sondern die eines einsamen Menschen, dessen Welt in sich zusammenbrach.

Kakashi ist also mit Obito verschmolzen, sowohl im Körper, als auch im Charakter.
Es ist die liturgische Zusammenfügung des gefühlskalten und perfektionistischen Charakters und seinem genauen Gegenstück. Kishimoto hat hier einen perfekten Charakter durch die Zusammenfühung von 2 radikalen Gegenstücken erschaffen.
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Leider ist das Video nicht mehr vorhanden. Es gab einen sehr schönen Zusammenschnitt zu Kakashi Gaiden. So wie das erste Video, nur kompakter und mehr auf Emotionen fokusiert. Wer das Video woanders hochgeladen findet, ist gebeten, das hier zu posten.

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Was wäre wenn Obito nicht gestorben wäre?

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Jedem der Naruto von Anfang bis Shippuuden gesehen hat, wird aufgefallen sein, dass es in den Shinobi-Generationen immer wiederkehrende Schemen gibt.
Das auffälligste wird wohl das der 3-er Teams von
Jiraya-Orochimaru-Tsunade“, “Obito-Kakashi-Rin” und “Naruto-Sasuke-Sakura” sein.
Die Charaktere der Teams sind, so wie ich sie aufgezählt habe, in einem Muster.

Es gibt das unscheinbare Mädchen im Team, dass die Medinin ist und eine Zuneigung zu dem coolen Teamkollegen empfindet.
Dann gibt es den ungezähmten, schreienden, omotionsgeladenen, ungeschickten, frechen, entschlossenen Wilden im Team. Er will etwas größeres mit seinem Leben erreichen und für ihn sind die Freunde von höchster Bedeutung. Er kämpft um Anerkennung und schafft es mit seiner Entschlossenheit und seinen klaren Vorstellungen einer perfekten Welt andere Menschen zu inspirieren. Das ist eher seine Aufgabe, als wirklich die Bösen zu vermöbeln.
Der 3. im Bunde ist eine kühle Person, die viel Hass in sich trägt. Sie ist erfolgreich, angesehen, geschickt, schnell lernend und kompromisslos. Unter ihrer kalten Schale trägt sie aber ein sehr empfindliches Herz, dass von den kleinsten Faktoren umgerissen wird. Ganz im Gegensatz zu dem Wilden Teil, ist diese Person nicht so sicher in ihren Ansichten, auch wenn sie selbst genau das denkt.

Ich möchte hier hauptsächlich auf die Parallelen von Kakashi zu Sasuke eingehen, weil Orochimaru zu komplex ist und den Rahmen sprengen würde.

Sasuke wird Kakashis spezial Schüler. Kakashi bringt ihm sein Raikiri bei. Sasuke ist ebenso geschickt und schnell wie Kakashi. Er lernt so schnell wie dieser und trägt ein Sharingan. Beide haben berüchtigte Verwandte, die ihr sehr angesehen in ihrem Dorf waren, bis sie eine Entscheidung trafen, für die sie vom Dorf gehasst wurden. Bei Kakashi ist es sein Vater Sakumo, bei Sasuke ist es dessen Bruder Itachi.
Beide hassen diese Person für alles, was sie getan hat und füllen ihr Herz mit finsteren Gedanken. Jeder von ihnen ist bereit einen Freund zu opfern, um seine Ziele zu erreichen.

Sowohl Sasuke, als auch Kakashi haben ein emotionsentladendes Gespräch mit ihrem besten Freund, den sie bisher nie als Freund akzeptieren wollten und entscheiden sich dagegen, ihren Freund für ihre Ziele sterben zu lassen.
Beide finden heraus, dass die gehasste Person zu unrecht vom Dorf verachtet wird. Sie vergeben der Person.
Nun kommt der alles entscheidente Unterschied: Sasuke wirft seinen ganzen Hass auf Konoha um und will seines Bruders Andenken rächen; während Kakashi in völligen inneren Frieden nach Konoha zurück kehren kann.

Kakashi wurde durch Obitos Tod und dessen Worte völlig verändert. Er begriff, dass er Freunde hat, die es nicht verdienen, seine Trauer als Schmerzen zu spüren. Er hat Obitos Fähigkeit bekommen, Menschen zu inspirieren und zu verändern. Damit arbeitet er an Konoha und trägt dazu bei, dass die Dörfler begreifen, was für Werte wirklich zählen.

Was wäre wenn Obito nicht die letzten 2 Phasen an Kakashi verändert hätte,
wenn Obito nicht für Kakashi gestorben wäre?

Kakashi hätte Obitos Worte wohl so aufgenommen, wie Sasuke die von Tobi. Er hätte seinen Hass von seinem Vater auf Konoha umgewälzt und wäre dem Andenken seines Vaters nicht würdig geworden.
Er hätte mit Obito als Gegenspieler alles unternommen, um Konoha zu zerstören.

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Was wäre wenn Naruto gestorben wäre?

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Ich erweitere meine These mit einem Umkehrschluss:
Hätte Sasuke Naruto am Tal des Endes getötet, so wäre er nicht auf dem Weg Konoha zu zerstören.

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Sasukes Lage nach Itachis Tod:

Er hat begriffen, dass er sich in Itachi getäuscht hat. Er erinnert sich wieder an seine gemeinsame Kindheit mit Itachi und dass dieser ganz anders war, als er sich die ganze Zeit eingeredet hat. Da Sasuke allerdings stur ist und Tobi ihn natürlich gegen Konoha aufzubringen versucht, schiebt er alle Schuld auf Konoha.
Sasuke hat bei Tobis Erzählungen sich an seine Kindheit erinnert. Ihm fiel ein, dass sein Bruder ein friedenliebender Mann war und dass dieser ihn über alles liebte. Ohne diese aufkommenden Gedanken hätte Sasuke Tobi nie geglaubt, dass Itachi ihm etwas vorgespielt hat.

Was hätte Sasuke nach Itachis Tod feststellen sollen?

Entweder: dass er sich schuldig gemacht hat. Er hat blind vor Hass Itachi gejagt und nie hinterfragt, ob er überhaupt das richige tue. Er hätte zu der Erkenntnis kommen können, dass er hinter Itachis Spiel hätte kommen können. Somit hat er Itachi umgebracht, ohne dass dieser es verdient hätte.
Oder: dass Itachi recht hatte. Itachi hat sein Scharadespiel durchgebracht. Sasuke hat am Ende begriffen, was Itachi wirklich beabsichtigte. Nun hatte er die Wahl, einfach zu resignieren und seines Bruders Willen nachzukommen, nachdem er diesen schon getötet hat.

Was hat Sasuke für einen Schluss gezogen?

Sasuke will nicht einsehen, dass er Itachi aus seinem Versagen herraus getötet hat. Er will aber auch nicht einsehen, dass Itachi einfach weise gehandelt hat (danke, Tobi). Also ist Itachis Tat falsch gewesen; Itachi trägt keine Schuld, dass er seine Familie verraten musste und Sasuke ist auch unschuldig daran, wie das ganze endete. Fazit für Sasuke: Konoha ist an allem Schuld und muss zerstört werden (natürlich gleich ganz Konoha, weil sie ja alle … ja weil halt).

Wenn Sasuke Naruto getötet hätte:

Sasuke hätte bewusst die Entscheidung getroffen, den Weg seines Bruders einzuschlagen, den er selbst zuvor so vehement verurteilte. Dadurch hätte er starke Schuldgefühle in sich getragen und ihm wären Narutos Worte nie aus dem Kopf gegangen. Er wäre sich bewusst, dass er den Weg eingeschlagen hat, von dem er sicher war, dass sein Bruder ihn auch gegangen ist (besten Freund töten, um die eigenen, selbstsüchtigen Ziele zu verfolgen –> Macht).
Nach Itachis Tod:
Da Itachi doch andere Motive hatte, ständ Sasuke als blutrünstiger Mörder eines Unschuldigen Freundes und seines schwer tragenden Bruders da. Ihm wäre klar geworden, dass er zwei wichtige Streiter für die Gerechtigkeit, die reine Motive besaßen aus Selbstsucht und blinder Wut gemeuchelt hat. Er könnte sie auch nicht wieder lebendig machen.
Was er aber machen könnte, ist das Andenken Narutos und Itachis zu bewahren und an deren Stelle Konoha zu beschützen und den neuen Generationen beizubringen, nicht die gleichen Fehler zu machen wie er.

59 Gedanken zu “Theorie: Der Böse Kakashi

  1. @yullive: Ich hätte gern noch eine direkte Antwort auf diesen Satz von mir:
    “Ich glaube nicht, dass das Andenken an Naruto dies überdecken könnte. Und darauf willst du doch hinaus, oder, dass Narutos Andenken diese schlimmen Erkenntnisse für Sasuke wettmachen würde, oder?”

  2. all erstes mal hallo leute bin neu

    diese theorie ist wirklich gut aber warum ist was über sasuke dabei…..egal

    Der Rest wurde von Yullive auf das Überthema (Theorien) übertragen.

  3. @KNKH: Dies ist der falsche Bereich für deinen Kommentar. Ich stelle ihn mal in den Überbereich (Theorien).

    @Aeris: Es geht nicht um das Andenken Narutos. Es geht um die klare Entscheidung:
    Ich (Sasuke) töte meinen besten Freund, der [b]völlig unschuldig[/b] ist, um [b]meine egoistischen[/b] Ziele zu erreichen.
    Rache ist nun mal purer Egoismis.
    Es ist doch eindeutig, dass einen vermeindlich [b]schuldigen[/b] Massenmörder [b]für seine Vergehen[/b] töten und einen völlig [b]unschuldigen für die eigenen Ziele[/b] ermorden in gänzlich anderen Ligen spielen.

  4. Es gibt noch etwas, dass mich wundert.
    Wir wissen ja nicht warum Kakashi das MS hat und auch wissen wir nicht, was mit Rin passiert ist!
    Kann das denn nicht irgendwie zusammenhängen?
    Denn um das MS zu bekommen, muss man ja seinen besten Freund umbringen…

  5. @Noland
    In der Theorie über das dunkle Erbe der Uchia wird diese Frage angesprochen .
    Zitat :
    Nun bleibt die Frage: Was geschieht, wenn ein Uchiha den völlig anderen Weg einschlägt? Erhält er ein Gegenstück zum Mangekyou Sharingan?

    .

    kleiner Zusatz:
    Ich möchte hier Obito noch einmal einwerfen. Sein Sharingan (das linke) ging an Kakashi.
    Dieser nutzt ein völlig anderes Prinzip von einem MS, als Itachi und Sasuke.
    Könnte hier ein solches Gegenstück vorliegen? Ein MS, dass nicht durch das Töten eines Freundes, sondern durch das Opfern für einen Freund aktiviert wird.
    Tobi sein Sharingan scheint die gleiche Fähigkeiten wie das von Kakashi zu besitzen.
    Das könnte 3 Ursachen haben:
    a) er hat tatsächlich das rechte Sharingan von Obito, das eben nicht zerquetscht wurde
    b) Madara und Izuana haben ihre besten Freunde nicht getötet, sondern sie sind im Krieg gefallen und sie haben ihre Augen genommen (wohlbemerkt sind dies die ersten bekannten MS –> Madara konnte nicht wissen, dass er durch das ermorden seines Freundes ein MS bekommt; was es unlogisch macht, dass er dies tun sollte)
    c) Izuna hat sein Sharingan für Madara geopfert (für das Ewige MS) und daher dessen Sharingan verändert.

  6. Lässt das dann nicht auch Schlüsse auf den Schluss von Naruto Shippuuden zu?? Nämlich, dass Sasuke schlussendlich Naruto in einem finalen Kampf besiegt, Narutos letzte Worte zu hören bekommt und ihn dann tötet? Woraufhin er seine Taten bereut, weil er Narutos letzte Worte nicht aus dem Kopf bekommt. Zum Schluss verändert er sich dann ganz und will nach Konoha zurückkehren, welche ihn aber als abtrünnig abgestempelt haben und ihn töten lassen…:(

    Es muss aber noch miteingebracht werden, dass Naruto immer das Unmöglichste geschafft hat und seine Meister übertroffen hat bzw. haben wird. Demzufolge ist es möglich, dass er im finalen Kampf Sasuke dazu bringt Reue zu zeigen usw. Was naruto echt ähnlich sehen würde. Zum Schluss kehren dann beide ins Dorf zurück. So hätte Masashi ein Happy End und eine Moral am Ende für seine Leser: Nämlich, dass nichts vorherbestimmt ist, außer wenn es ein alter Frosch vorhersagt…xD
    So habe ich jetzt aus deinem Text geschlussfolgert…sry, wenn ich daneben liege…;)

  7. Ein interessantes Ende wäre ja, wenn Naruto zum Schluss böse wird.. Aber ich denke, das lassen wir dann lieber mal xD

    Ich glaube nicht, dass Naruto stirbt. Eher glaube ich noch, dass Sasuke stirbt. Wer weiß ob es überhaupt einen Kampf zwischen Naruto und Sasuke geben wird? Wer die neusten Kapitel vom Manga ließt, der weiß, was ich meine.

    Das wäre ja sowas von räudig, wenn Naruto sterben würde.. Wenn er nicht dann plötzlich von den Toten aufersteht .. ^^

    Ich meine, es gibt ja immer die Möglichkeit für einen Autor, sei es in einem Roman, einen Film oder auch in einem Manga/Anime, die Story anders auszubauen und sie dann in einen logischen Einklang zu bringen, auch wenn man sich fragt, wie das wohl geht… *hust* Star Wars *hust*

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